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Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon pilvax » Di 30. Dez 2014, 08:18

Manche Leute haben eben „Flasche leer“, gleichwohl bedeutet dies nicht unbedingt…. „Flasche leer“ von allerlei Unfug. :max:

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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon BPC » Mi 31. Dez 2014, 00:23

Brandner hat geschrieben:BPC
Das ist es ja. Wenn man bedenkt was vor der Tat alles beobachtet wurde? Mann am Waldrand, Zeitung, Spuren im Schnee.... Und dann NICHTS !
Keine Vagabundierer, keine umherstreunende Soldaten . Keine Aktivitäten die irgendwie auf eine Auflösung eines Waffenlagers hindeuten. Sind die Waffen davongeflogen ? Haben sie sich in Luft aufgelöst. Wahrscheinlich hat man das Lager schon vorher geräumt. Dann stellt sich die Frage, warum den Gruber samt Familie und Magd ausrotten wenn die Waffen gar nicht mehr da waren ?


Ich habe eh nie verstanden, wie man auf so eine Idee kommen konnte.... :gruebel:
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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon BPC » Mi 31. Dez 2014, 00:24

pilvax hat geschrieben:Manche Leute haben eben „Flasche leer“, gleichwohl bedeutet dies nicht unbedingt…. „Flasche leer“ von allerlei Unfug. :max:

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:lol27:
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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon pilvax » Do 1. Jan 2015, 11:15

Psychopath – Normopath

(ausgegebenen Anlass)

Psychopathen sind im Allgemeinen charmant wie George Clooney, verlogen wie Pinocchio, betrügerisch wie Bernard Madoff, selbstherrlich wie Josef Stalin, aufbrausend wie Adolf Hitler und sexuell untreu wie Giacomo Casanova. Sie übernehmen niemals Verantwortung für das, was sie tun. Und der vermutlich entscheidende Punkt: Psychopathen sind nicht dazu in der Lage, Reue oder Mitgefühl mit anderen Menschen zu empfinden. Sie haben buchstäblich kein Gewissen.
Der Normopath hingegen, versucht zwanghaft sich an den vom Psychpathen vorgegebenen Regeln zu halten und ist bemüht, dabei möglichst „normal“ zu sein, denn für den Normopathen sind die Vorstellungen eines Psychopathen und seien sie noch so grotesk, die Normalität.
Das Zusammenspiel von Psychopath und Normopath ergibt dann eine undefinierbare Brühe von Vorstellungen und Fantasien, die sich, gegenseitig aufgeschaukelt, bis ins Absurde weiterentwickelt.
Die Normopathen kommen unerkannt überall vor. Da sie keine eigene Meinung haben sind sie in manchen Kreisen auch recht beliebt.

Fazit zum neuen Jahr:
Es ist gut dass es Örtlichkeiten (u.a. Foren) außerhalb von Klinikmauern gibt, in denen sich Menschen mit derartigen Problemen, gegenseitig geistig befruchten können. Das ist allemal besser, als sie auf die breite Masse loszulassen.

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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon koenigstiger » Do 1. Jan 2015, 15:35

Sah gestern eine Dokumentation über Speer, dem Rüstungsminister von Hitler. Der entging den Strang nur deshalb, das er vermeintlich Reue zeigte und trotzdem seine Schuld leugnete. Sein Übergewissen war die Philosophie der Nazis. Interessant auch wie er nach seiner Entlassung aus Spandau sein Raubgut verteidigte. Bezogen auf HK meine ich, das der Täter sich auf höhere Gewalt berief und jedes Signal für sich interpretierte. Signifikant hierzu ist die Frage an einen Vertreter der Kirche ob der Inzest strafbar sei und eine schwere Sünde darstelle. Daraus leitete der LS sicher seinen Auftrag her. Da ich dem LS starke psychopathische Neigungen unterstelle, so legte er alle Aussagen und Verhalten der Justiz subjektiv aus. Das entband ihn weitgehend von Gewissensbissen und einer Beichtpflicht, da er wähnte von ganz oben die Absolution erhalten zu haben. Er war auch sicher in der Person eines Renners, der ihn in Ruhe lies. Ich behaupte hier, ein unabhängiger Verhörspezialist hätte in Kenntnis der Sachlage den LS überführt. Dieser Ansatz hilft den Opfern von HK wenig bis gar nicht. Mein Schwerpunkt liegt in der Frage wieso man HK nicht aufklären konnte und wollte.
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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon Brandner » Do 1. Jan 2015, 18:45

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Man sieht solche Sachen bei der Mondfahrt die von manchen wehement bestritten wird und beim World Trade Center in New York. Was sich da an Verschwörungstheorien abspielt ist sagenhaft.Wenn man dann zaghaft hinweist das diese Theorien praktisch unmöglich sind wird das einfach negiert oder diese Leutchen werden mangels Argumenten total agressiv. :63:
Man sieht das auch bei den letzten Entwicklungen bei HK. Da tauchen Verschwörungen auf bei denen das ganze Dorf Gröbern und alle beteiligten Ermittler beteiligt waren, Da tauchen Tagebücher auf, dann ist es wieder mal ein getarnter Fememord, Flugzeuge, alte Papiere, Waffenlager, marodierende, hungernde Leute und so weiter. Aber alle diese Theorien haben eineg großen Fehler. Sie halten einer realistischen Überprüfung nicht stand und schmilzen dahin wie Märzenschmee in der Sonne.
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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon BPC » Do 1. Jan 2015, 18:56

Wenn du dich mit der italienischen Geschichte der letzten 70 Jahre beschäftigst, wirst du automatisch zum "Verschwörungstheoretiker" :Grimasse: :pfeifen: :smilieaengstl1: und triffst fast immer ins Schwarze ;-) :lol27: Das zieht sich hier wie ein roter Faden...
aber sonst bin ich voll bei dir, denn "Theorien" sind schön und gut, aber man sollte sie wenigstens entweder als das sehen, was sie sind, nämlich "Theorien" oder zumindest soweit untermauern können, dass man diese Theorien nicht als "Aberwitz" abtun könnte.

Ich habe mir ja auch die Theorien um 9/11 angehört bzw. gelesen und genauso wie im Fall von HK halten diese aber bei näherer Betrachtung nicht mehr Stand und entpuppen sich - sofern nicht schon von vorneherein - als an den Haaren herbeigezogene Theorien.

Bei HK ist allerdings sehr auffällig, dass immer "neuere" und auch noch immer wüstere Theorien aufgestellt werden, wobei nicht einmal das Aufstellen dieser Theorien an sich schlimm wären, wenn man sie nicht auch noch als "Wahrheit" verkaufen würde.
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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon koenigstiger » So 17. Jan 2016, 04:42

Heute gab es wieder eine Interessante Dokumentation im Kanal TLC. Es wurde eine Klassifikation von extremen Mördern nach der Stone Skala, aber auch nach anderen Varianten, etwa F-Skala. Man kann dieses Schema nicht Eins zu Eins Umsetzen. Bezogen auf HK, hier den sicheren Täter, dem Schlittenbauer. Ich möchte den LS nicht eindeutig direkt zuordnen. Aber ab einem bestimmten Grad, der Höchste ist 22, zeigt der Täter keine Reue. Er ordnet die Tat einem normalen Verlauf des Lebens zu. Hier wurde immer spekuliert, das sich der Täter irgendwann aus Reue oder Gewissensbissen offenbart. Täter mit einer hohen Einordnung nach Stone sind solchen Verhaltensweise nicht unterlegen. Ohne näher auf dieses Verfahren einzugehen, gab es in den USA viele Verbrechen ähnlich HK. Sie wurden mehrheitlich aufgeklärt, auch deswegen da Ermittler ob der Häufigket der Verbrechen wesentlich besser trainiert , gefordert und erfahren waren. Man muss den Ermittlern um HK zugute halten das das Verbrechen die damaligen Dimensionen sprengte. Man wollte die psychologischen Dimension überhaupt nicht aufarbeiten oder zuordnen. Gerade die Freudsche Theorie war verpönt, sie basierte doch stark auf sexueller Basis. Bestimmte Kreise, besonders etablierte wollten mit Freud nichts zu tun haben. Man rückte dementsprechend alle psychologischen Disziplinen in die mystische Ecke. Sicherlich gab es in Deutschland damals schon derartige Ansätze. Aber nicht in München, nur in Berlin und bei einigen wenigen Ermittlern. Das war auch der Grund das HK nicht aufgeklärt wurde, weil alle Ermittler nie das Potential besassen die Causa zu bewältigen. Man hoffte auf den Kommissar Zufall..
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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon koenigstiger » So 17. Jan 2016, 05:51

ich wage mal eine grobe Analyse ob des LS. Bei vielen Täter fand man heraus das sie in einer bestimmten Phase der Kindheit eine starke psychische Verletzung erfuhren, die sie nie überwunden hatten. Sie reagieren sehr heftig auf Kränkung, Enttäuschung und Bevormundung. @AngRa arbeitete sehr genau heraus das LS in seinem Leben finanziell von Dritten abhängig war. Er wollte diese Abhängigkeit durch eine Einheirat beseitigen. Bekannterweise klappte das nicht. Dieses Versagen , überlagert mit weiteren Niederlagen und Zurücksetzungen löste eine starke Aggression aus. Ein möglicher cerebraler Defekt bereitete den Boden für die Tat. Ein weiterer plötzlicher Anlass löste die Tat aus. Ein weiterer Beschleuniger war sicher die Geringschätzung des Lenz durch den Gruber ( Körbelmacher). Auch die Abweisung durch Viktoria und das die zweite Anzeige wegen Inzest nicht den Zweck erfüllte, brachten den LS in eine unweigerlich schlimme Lage. Viele Täter in anderen Fällen unterlagen ähnlichen Einflüssen in der Vergangenheit.
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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon Brandner » So 17. Jan 2016, 20:56

Die Stone Skala ist interessant, hab ich auch schon öfters gesehen ! Ich halte HK für eine Beziehungstat mit allen Zutaten. Schade das es damals noch kein Profiling gab , da wäre die Sache anders verlaufen. Wiso man sich so schnell auf Raubmord einigen konnte ist mir schleierhaft. Man hätte nur das Beziehungsgeflecht um HK- LT betrachten und aufdröseln müssen und man wäre zu Täter und Motiv gekommen. Aber man wollte nicht zugeben das man zuerst das falsche Pferd geritten hat.
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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon koenigstiger » So 17. Jan 2016, 21:55

gerade der Renner wusste um die Verflechtungen Schlittenbauer mit HK . Dem Reingruber reichte sicher nicht die Zeit das zu durchschauen. Ihm wurde der Raubmord schmackhaft gemacht, von amtlicher Stelle. Kritischen Ermittlern wurde der Fall entzogen. Spätestens beim Einbeziehen von Wahrsagern merkte man, das Renner und Co am Ende des Lateins waren.
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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon Brandner » Do 11. Feb 2016, 15:22

Auf Allmy geht das Kabarett weiter, eine gegen alle ! Betreffende Userin sollte sich mal was Neues einfallen lassen. Jahrelang die gleichen Halbwahrheiten werden mit der Zeit langweilig. Wir sind da schon weiter.
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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon koenigstiger » Fr 12. Feb 2016, 02:22

ich las mal die letzten Beiträge. Zumindest dei einigen Persönenhääte auch ein mittelmäßiger Psychiater seine Freude.
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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon pilvax » Fr 12. Feb 2016, 08:52

koenigstiger hat geschrieben: Zumindest dei einigen Persönenhääte auch ein mittelmäßiger Psychiater seine Freude.


Das glaube ich weniger,
denn wenn ein Blinder einem Tauben seine Sichtweise erzählt, dann rennt der Psychiater Hilfe schreiend davon. :lol27:

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Re: Der Täter - Ein religiöser Fanatiker? Ein Psychopath?

Beitragvon koenigstiger » Fr 12. Feb 2016, 09:53

deswegen meinte ich einenen Mittelmässigen. Ein Guter würde das Weite suchen..
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